Operationstechnische Assistentin – Lea hat ihren Traumjob gefunden

„Mein Job ist total abwechslungsreich, mir gefällt der Umgang mit den Patienten, aber auch die Dokumentation der Operationen macht mir Spaß. Ich fühle mich im Team pudelwohl und wurde von Anfang an herzlich aufgenommen“, erzählt Lea Christin Müller, die seit 1,5 Jahren die Ausbildung zur OTA (Operationstechnischen Assistentin) macht. Die junge Frau wirkt selbstbewusst und erzählt von ihrem breit gefächerten Aufgabengebiet, das sicherlich nicht immer einfach zu bewältigen ist. Schließlich verfügt das DRK-Krankenhaus in Biedenkopf über 3 Operationssäle, in denen täglich Patienten aus den unterschiedlichsten Fachabteilungen wie Urologie, Gynäkologie, Chirurgie oder Orthopädie operiert werden. Morgens kriegt jemand eine neue Knieprothese und zwei Stunden später ist Lea dabei, wenn einem Patienten ein Herzschrittmacher implantiert wird. Aber sie fühlt sich zu keiner Zeit alleine gelassen, hat mit Falk Rütters einen erfahrenen Praxisanleiter an ihrer Seite, der ihr vieles erklärt und auch für Nachfragen offen ist. „Man lernt einfach besser, wenn man jemanden an seiner Seite hat“, sagt die 20-Jährige.

Flexibel, belastbar und engagiert

Ihre Kollegen berichten, dass die Ausbildung sicherlich komplex ist, aber durch die verschiedenen Fachgebiete auch abwechslungsreich. Man muss flexibel und belastbar sein, hat aber im Gegenzug die Möglichkeit, viel zu lernen. Die Ausbildung zum OTA-ler dauert drei Jahre und teilt sich in Theorie und Praxis auf. Zahlreiche Praxismodule hat Lea im DRK-Krankenhaus in Biedenkopf bereits absolviert, aber auch schon am Uniklinikum in Marburg in die Abteilungen Zentrale Notaufnahme und Anästhesie reingeschnuppert. Demnächst wird sie am UKGM noch in der Kinderchirurgie und Gefäßchirurgie eingesetzt.

Hier ist der Patient noch Mensch

Als OTA-Schülerin lernt Lea in der Praxis, wie man den Operationssaal vor und nachbereitet, kennt die Verantwortung für die Durchführung hygienischer Maßnahmen, instrumentiert bei den unterschiedlichsten Operationen und weiß, wie die Instrumente wieder aufbereitet werden und wie man mit Verbrauchsgütern umgeht. Natürlich lernt die gebürtige Laaspherin auch die fachkundige Begleitung und Betreuung der Patienten. Das DRK Krankenhaus ist ein Belegarzthaus mit 105 Betten. „Hier in Biedenkopf stehen das Wohlergehen und die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten im Mittelpunkt“, sagt sie. Nach der anfänglichen Arbeit als Springerin, ist Lea nun häufig bei Operationen als Instrumentierende tätig, das heißt, dass sie dem Operateur die benötigten Instrumente und Material anreicht. Ganz an oberstes Stelle steht zu jeder Zeit das Thema Hygiene, welches in der Theorie gelehrt und in der Praxis anhand von eingespielten hygienischen Arbeitsweisen immer ausgeübt wird. Lea, die auf der Berufsmesse in Dautphetal auf die Ausbildung aufmerksam geworden ist, scheint wirklich für den Job zu brennen und das Richtige für sich gefunden zu haben. Sie hat jetzt schon einen Job in der Tasche, schließlich wird sie nach der Ausbildung übernommen.

Noch Ausbildungsplätze frei

Ab dem 1. August bietet das DRK-Krankenhaus Biedenkopf in Kooperation mit der DRK-Schwesternschaft in Marburg einen Ausbildungsplatz zum OTA (Operationstechnischen Assistenten) und einen Ausbildungsplatz zum ATA (Anästhesietechnischen Assistenten) an. Die Ausbildung dauert 3 Jahre, Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2019.

Interesse geweckt? Weitere Infos findest Du unter: www.drk-biedenkopf.de/karriere/