Altkleidersammlung

Ausgangssituation: Ein Kleiderberg

 

Modische Kleidung hat in Deutschland einen hohen Stellenwert. Pro Kopf werden im Jahr etwa 12 bis 15 Kilogramm Kleider gekauft. Das ist weltweit ein Spitzenwert. Entsprechend hoch ist demzufolge auch der deutsche Kleiderberg nicht mehr genutzter Textilien von jährlich weit über einer Millionen Tonnen.

Ein großer Teil davon wird eingesammelt. Doch immer noch landen rund 250.000 Tonnen gebrauchter Kleidung im Müll und stellen eine Belastung für die Umwelt dar. Vielen Bürgern ist gar nicht bekannt, dass Kleider und Textilien mit synthetischen Stoffen aus Polyester, Polyamid oder Mischgewebe laut deutschem Abfallgesetz als „Sondermüll“ einzuordnen und gesondert zu entsorgen sind. 

Was macht das DRK mit den alten Kleidern? 

Gut erhaltene, noch tragbare Kleidung sollte in der DRK-Kleiderkammer abgeben werden. Hier werden sie von ehrenamtlichen Helfern sortiert und an Bedürftige ausgeben. 

Rund zehn Prozent der noch tragbaren Kleidung finden pro Jahr auf diese Weise ihren neuen Besitzer. Bundesweit versorgt das DRK jährlich über zwei Millionen Menschen.

Da viele Bundesbürger ständig Platz für neue Mode in ihren Kleiderschränken schaffen, erhält das DRK mehr gut erhaltene tragbare Kleidung, als über die Kleiderkammern weitergegeben werden kann. Diese Ware wird an Abnehmerfirmen verkauft. Deshalb wird auch beschädigt Ware, deren Reparatur zu aufwendig wäre, entgegengenommen. Recyclingfirmen stellen aus diesen wertvollen Rohstoffen Materialien her, die zur Produktion neuer Waren verwendet werden, wie zum Beispiel Material zur Schall- und Wärmedämmung, Türverkleidungen, Teppichböden und Hutablagen für Autos.&nb

Wozu braucht das DRK die Erlöse? 

Die Erlöse aus den Kleidersammlungen sind eine sehr wichtige Finanzierungsquelle für das DRK. Verwendet werden diese – nach Abzug der Steuern – zum Beispiel für: 

  • Die Ausrüstung von Sanitätshelfern auf Sportplätzen und bei Veranstaltungen
  • Kinder und Jugendliche im Jugendrotkreuz
  • Seniorenarbeit
  • Unterstützung für Menschen mit Behinderungen
  • Katastrophenschutz 
Welche alten Textilien werden gesammelt?

Das DRK kann viel mehr gebrauchen als allgemein angenommen wird.

Neben tragbarer oder beschädigter Oberbekleidung und Unterwäsche sind dies auch Textilien wie Handtücher, Badetücher, Bettzeug und Schuhe. Besonders wichtig sind Kinderkleidung und Kinderschuhe, denn die Nachfrage in den DRK-Kleiderkammern ist sehr groß. 

Welche Kleider eignen sich nicht?

Für die Weiterverwertung ungeeignet sind:

  • Stark verschmutzte Kleidung, zum Beispiel durch Farb- und Klebstoffe oder Öle verunreinigt,
  • Feuchte oder nasse Textilien
  • Einzelne Schuhe 
Wohin mit den alten Kleidern?

Das DRK hat das dichteste Sammelnetz:

  • In fast allen Orten im Hinterland ermöglichen 58 Container eine bequeme Abgabe von Alttextilien.
  • In Biedenkopf können Textilien in der DRK-Kleiderkammer direkt abgegeben werden.
  • Die DRK-Bereitschaften in den Gemeinden nehmen Altkleider entgegen.
  • In einigen Bereichen finden regelmäßig Altkleidersammlungen statt. 

Sollten sie größere Mengen an verwertbaren Textilien haben, holen die ehrenamtlichen Helfer diese auch gerne bei Ihnen ab. Hierzu wenden sie sich bitte an den Bereich Aktive Arbeit unter der Telefonnummer: 06461/924056 oder per e-mail: aktive-arbeit@drk-biedenkopf.de

 

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterStandorte der Altkleidercontainer

 
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